Weniger weit auseinander, aber weit anstrengender sind die Triple-Header – Grand Prix an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden. Die gibt es jetzt im Mai mit Imola, Monte Carlo und Barcelona und im Herbst, wenn Austin, Mexico City und Sao Paulo ein Trio bilden. Dass mittendrin ferne Rennen in Australien oder Katar völlig für sich alleinstehen, ärgert die Logistiker am meisten. Das wiederum hat mit dem Großen und Ganzen zu tun. Viele Veranstalter haben vertraglich festgeschriebene Termine, andere sind von der Witterung abhängig. Miami kann nicht weiter nach hinten rücken, da es sonst zu drückend schwül wird, Montreal aber nicht vorgezogen werden, weil es sonst dort noch zu kalt sein kann. Irgendwo anders folgen Feiertage aufs Rennen, andere Länder haben Wahltage, bei Straßenrennen reden die Stadtverwaltungen mit. Große Flexibilität ist gefragt, so findet die Premiere in Las Vegas als Novum an einem Samstagabend statt, um dem Thanksgiving-Trubel aus dem Weg zu gehen. Andere Hürden sind religiöser Art, so muss der Ramadan umfahren werden.