Motorradhochzeit Hamburger Paar kam nach Bad Berneck

Mareike und Alexander Neuenburg fahren nach ihrer standesamtlichen Hochzeit durch das Spalier, das Familie und Freunde bilden. Der Großteil ihrer Gäste war ebenfalls mit Motorrädern angereist, diese Leidenschaft teilen sie mit dem Brautpaar. Foto: Andreas Harbach

BAD BERNECK. Ihre Liebe zueinander und die gemeinsame Leidenschaft für das Motorradfahren, brachten Mareike und Alexander Neuenburg auf die Idee, sich auch standesgemäß zu vermählen.

Durch das Motorradfahren haben sie sich kennengelernt, oft haben sie sich auch dazu verabredet. „Gemeinsame Touren gingen schon von Norwegen bis nach Frankreich“, schildert Mareike Neuenburg. „Aber auch innerhalb von Deutschland haben wir schon einiges gesehen“, ergänzt ihr Mann. Der weit über 500 Kilometer weite Weg von der Hansestadt nach Oberfranken wurde ebenfalls mit dem Motorrad zurückgelegt, versteht sich von selbst.

Seit zwölf Jahren fährt die Braut, der Bräutigam seit 20. Schon in der Jugend ging es bei beiden los und auch Familie und Freunde teilen die Begeisterung. Im Stammbaum ist es allerdings trotzdem die erste Motorradhochzeit. Das Ja-Wort hat sich das Paar nicht traditionell in Anzug und Brautkleid, sondern eben in der Leder-Kluft gegeben. Als sie durch ein zuvor mit Nagelscheren ausgeschnittenes Herz steigen, werden sie von Motorengeheul begleitet. Dafür sorgen die beiden Abgesandten des ortsansässigen Clubs, der „Loyal Dogs“, die auch gratulierten.

Diese besonderen Hochzeiten hat der Standesbeamte Andreas Voit ins Leben gerufen, der auch selbst leidenschaftlich gerne fährt. Begeistert ist das Paar insbesondere von seiner Rede, aus der die Braut Lachend wiederholt: „Nach zwei Jahren machen wir dann die TÜV-Prüfung. Mal schauen, ob wir bestehen oder ein Wartungsintervall brauchen.“


Mehr dazu lesen Sie in der Montagsausgabe des Kuriers. 

 

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