Mörder von Rebecca will Urteil anfechten

Der verurteilte Mörder der schwangeren Rebecca aus Aschaffenburg will das bereits rechtskräftige Urteil gegen ihn weiter nicht akzeptieren.

Symbolfoto: dpa Foto: red

Ein Sprecher des Landgerichts bestätigte am Donnerstag einen Bericht des „Main-Echos“ (Donnerstag), wonach der Mann eine Beschwerde gegen das Verwerfen seiner Revision eingelegt hat. Nun muss der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entscheiden, ob der 32-Jährige das Urteil anfechten darf.

Nach der Werbung weiterlesen

Nach dem Urteil hatte er zunächst Revision eingelegt, diese aber zurückgenommen und später erneut versucht, in Revision zu gehen. Den erneuten Antrag hatte das Landgericht wegen Fristüberschreitung verworfen. Der 32-Jährige war zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er seine im neunten Monat schwangere Ex-Freundin Rebecca mit einem Kabelbinder erwürgt hatte, um die Geburt des Kindes zu verhindern.

dpa