Mit viel Erfahrung Altstädter holen Stürmer Markus Einsiedler

In der vergangenen Saison noch Gegenspieler, heuer gemeinsam im Altstädter Team: Verteidiger Tobias Weber (links) und der Ex-Rosenheimer Markus Einsiedler. Foto: Peter Kolb

FUßBALL. Mit Ablauf der Wechselfrist hat Regionalligist SpVgg Bayreuth noch einmal auf dem Transfermarkt zugegriffen: Wie bereits im Kurier vermutet, verpflichteten die Altstädter mit Markus Einsiedler einen Angreifer mit reichlich Erfahrung in der Vierten Liga. Der 30-Jährige kam zuletzt beim SpVgg-Ligakonkurrenten TSV 1860 Rosenheim zum Einsatz, löste dort aber seinen Vertrag kurz vor dem Saisonstart aus freien Stücken.

Der 1,89 m große Linksfuß bringt es in seiner Karriere auf insgesamt 163 Einsätze (45 Tore) in der Regionalliga, dazu kommen 122 Spiele (29 Tore) in der Bayernliga. Die meisten Partien davon absolvierte er für den TSV 1860 Rosenheim, für den er insgesamt acht Jahre und auch in der vergangenen Saison spielte. Außerdem gehörte für zwei Spielzeiten zum Stammpersonal bei der SpVgg Unterhaching – dort war er wichtiger Bestandteil der Meistermannschaft 2017 und spielte auch viermal im DFB-Pokal, wo er dreimal ins Schwarze traf.

Seit letzte Woche mit im Training dabei

Seit vergangener Woche trainierte der stundenweise im Bayreuther Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium (WWG) eingesetzte Lehrer bei den Altstädtern mit und hinterließ dabei beim Trainerteam einen sehr guten Eindruck: „Markus ist ein toller Spieler mit viel Erfahrung, er macht uns in der Breite noch stärker“, sagt Trainer Timo Rost.

Geschäftsführer Wolfgang Gruber ergänzt: „Wir sind glücklich, dass wir uns so kurzfristig noch gefunden haben. Er passt gut in die Mannschaft und in unsere Planungen.“ Der Sportliche Leiter der Altstädter, Wolfgang Mahr, ist auch überzeugt davon, mit Einsiedler eine große Verstärkung an Land gezogen zu haben. „Er hat seine Klasse über Jahre hinweg unter Beweis gestellt. Und vor allem hat er immer gegen uns getroffen. Jetzt besteht die Gefahr nicht mehr, dass er uns abschießt“, sagte der 66-Jährige mit einem Schmunzeln.

Alexander Piller betrieb Werbung

Einsiedler hatte sich im Vorfeld über Alexander Piller, einen früheren Teamkollegen in Unterhaching, über die Mannschaft erkundigt. „Er hat mir viel Gutes erzählt. In den Einheiten hat sich das bestätigt.“ Am vergangenen Freitag verfolgte er das torlose Remis gegen Türkgücü München im Stadion. „Das ist schon eine tolle Atmosphäre. Man sieht, dass in diesem Umfeld und in der Mannschaft Potenzial steckt. Ich freue mich auf die Aufgabe.“ Am kommenden Samstag könnte Einsiedler seinen ersten Einsatz im Gastspiel beim VfB Eichstätt haben. Auf seinen Ex-Verein trifft der Ex-Rosenheimer erst in der Rückrunde. Voraussichtlich am 21. März gastieren die Altstädter dann im Stadion an der Jahnstraße. Das Hinspiel verloren die Innstädter bekanntlich mit 0:3.

 

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