Auf Schnee und Eis folgte die Kernschmelze: Die Bayreuth Tigers erleben aktuell in der DEL2 turbulente Zeiten. Für die frostigen Temperaturen können sie nichts, wohl aber für das desolate Mitteldrittel mit sechs Gegentoren bei der jüngsten 5:8-Niederlage in Heilbronn. So wie Petri Kujala nach Siegen den stillen Genießer gibt, sieht er nach Niederlagen aber davon ab, verbal auf seine Mannschaft einzudreschen. Der Tigers-Trainer meidet Extreme, und er fährt gut damit. Ohnehin bietet der eng getaktete Spielplan keine Zeit, um sich mit Vergangenem zu beschäftigen. Also richtet Kujala den Blick vor dem Heimspiel am Freitag (20 Uhr) gegen den EHC Freiburg und dem erneuten Auftritt bei den Heilbronner Falken am Sonntag (18.30 Uhr) voraus. „Die Jungs haben im Training einen sehr guten Eindruck gemacht“, berichtet der Finne.