29 Punkte von Trevon Hughes führen Bayreuther zum 67:58 gegen Frankfurt Ein-Mann-Show des Medi-Spielmachers

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Mit Macht zum Korb: Viel Erfolg hatte Trevon Hughes (links) mit seinen Einzelaktionen. In dieser Szene setzte sich der Topscorer gegen den besten Frankfurter durch, Johannes Voigtmann (rechts). Foto: Kolb Foto: red

Mit dem dritten Sieg im sechsten Saisonspiel hat sich Medi Bayreuth vorerst im Mittelfeld der Bundesliga etabliert. In einer regelrechten Abwehrschlacht wurden am Sonntagabend die Skyliners Frankfurt mit 67:58 (35:37) bezwungen.

Im Mittelpunkt stand vor 2815 Zuschauern die Ein-Mann-Show von Trevon Hughes. Der Bayreuther Spielmacher bewegte sich zwar mit seinen Einzelaktionen oft am Rande des Eigensinns und trug eine gewisse Mitverantwortung dafür, dass keiner seiner Teamkollegen auf eine zweistellige Punktausbeute kam, aber der Erfolg gab ihm Recht: 29 Punkte sammelte Hughes (sechs Dreier), darunter auch ganz entscheidende in der Schlussphase.

Abgesehen von dieser herausragenden individuellen Leistung, wurde Überdurschnittliches auf beiden Seiten nur in der Defensive geboten. Bis zum 49:49 (33.) verlief die heftig umkämpfte Partie völlig ausgeglichen, ehe die Gastgeber auch in dieser Hinsicht noch etwas zulegen konnten. So kam Skyliners-Center Johannes Voigtmann als bester Spieler seines Teams nach 16 Punkten in der ersten Halbzeit nur noch auf zwei weitere. Allerdings mangelte es den Frankfurtern auch an Alternativen, nachdem kurzfristig ihre Leistungsträger Sean Armand und Mikko Koivisto verletzt ausgefallen waren und somit nur vier Ausländer zur Verfügung standen.

Ausführlich berichtet der Kurier über das Spiel in der Montag-Ausgabe.

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