„Die Fensterschürzen sind eine regionale Besonderheit. Die gibt es nur hier“, sagt Brigitte Trausch. Dabei macht sie mit beiden ausgestreckten Armen eine ausladende Armbewegung von unten nach oben um dann mit ausgestreckten Zeigefingern ihre Arme wieder in Richtung Boden zu führen und auf diesen zu zeigen. Trausch ist Vorsitzende des Vereins „Rettet die Fachwerk- und Sandsteinhäuser! e.V.“ und sie steht während ihres Plädoyers vor dem Anwesen der Bahnhofstraße 5 in Mistelgau. Am Giebel zur Straße, der Ortsdurchfahrt, hin, weist das 1837 erbaute Haus eben jene Fensterschürzen aus. Bei denen handelt es sich um handgemeißelten Fassadenschmuck an bäuerlichen Sandsteinhäusern im Bayreuther und teils Kulmbacher Raum.
Mistelgau Steinernes Juwel erstrahlt in neuem Glanz
Jürgen Lenkeit 02.09.2024 - 07:00 Uhr