Der Jugendleistungsmarsch ist kein zwangloses Spiel ohne Grenzen. Die Aufgaben orientieren sich am Einsatzalltag der Feuerwehr. Auf sieben Stationen wird Können und Wissen abgefragt, das sonst nur aktive Feuerwehrleute draufhaben müssen. Sechs Kilometer müssen die jungen Leute zurücklegen. 67 sind es an diesem Samstag, verteilt auf 19 Gruppen aus den Feuerwehren im nördlichen Landkreis sowie Bindlach und Heinersreuth. Jahrelang hatten Gruppen aus Wasserknoden die ersten Plätze unter sich ausgemacht. Doch 2013 war der Bann gebrochen: Erster wurde eine Gruppe aus - Benk/Deps. Und vergangenes Jahr hat eine Gruppe aus Benk/Deps den dritten Platz belegt.
Guter Start
Johanna, Nina (beide 13), Yannick und Jakob (beide zwölf) haben einen guten Start an diesem Samstag. Die erste Station ist in der Doppelgarage eines gepflegten Einfamilienhauses. Auf dem Boden liegen auf Decken eine Übungspuppe und ein Mädchen mit Motorradhelm auf dem Kopf. Die Schiedsrichter tragen nicht das Blau der Feuerwehr, sonder Rotweiß: Klaus Neudert und Daniela Hoffmann vom Roten Kreuz Gefrees testen das Erste-Hilfe-Können der Gruppe "Benk/Deps II": Wie wird ein Lebloser beatmet? Wie nimmt man einem Unfallopfer den Motorradhelm ab? Das Quartett macht alles richtig.