Es gebe aber kaum Hoffnung, dass die Helfer in der Hauptstadt der russischen Teilrepublik Tatarstan noch Überlebende des Unglücks vom Mittwochabend fänden.
Nach dem verheerenden Brand in einem Einkaufszentrum der südrussischen Stadt Kasan ist die Zahl der Toten auf mindestens 17 gestiegen. Unter den Trümmern werden noch 15 Menschen vermutet, wie ein Sprecher des regionalen Zivilschutzzentrums am Sonntag der Agentur Interfax zufolge sagte.
Es gebe aber kaum Hoffnung, dass die Helfer in der Hauptstadt der russischen Teilrepublik Tatarstan noch Überlebende des Unglücks vom Mittwochabend fänden.
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Die Polizei nahm nach dem Betreiber des Geschäftszentrums „Admiral“ weitere Verantwortliche für Arbeitssicherheit fest. Es bestehe der Verdacht auf Verstöße gegen den Brandschutz, sagte ein Sprecher.
Die Behörden begannen mit der Auszahlung von Schmerzensgeld an die Hinterbliebenen. Unter den Opfern sind auch Bürger etwa aus den früheren Sowjetrepubliken Aserbaidschan und Tadschikistan. Viele Bewohner der Millionenstadt an der Wolga rund 800 Kilometer östlich von Moskau legten Blumen am Unglücksort nieder.
Nach bisherigen Erkenntnissen war es vermutlich in einem Café des Einkaufszentrums zu einem Kabelbrand gekommen. Ein Feuer hatte Teile des mehrstöckigen Gebäudes zum Einsturz gebracht. Mehr als 600 Menschen konnten sich retten, etwa 60 erlitten Verletzungen. In Russland kommt es wegen Sicherheitsmängeln immer wieder zu solchen Unfällen.
dpa