Am Röhrensee wirds noch grüner Millionen für die Natur mitten in der Stadt

Im November vergangenen Jahres: die ersten Bäume für den Weg der Artenvielfalt wurden gepflanzt. Links der Leiter des Stadtgartenamts, Robert Pfeifer, mit Oberbürgermeister Thomas Ebersberger. Foto: Andreas Harbach

Seit langem laufen die Planungen, jetzt gibt es erneut staatliche Förderung: der Süden Bayreuths soll enger miteinander vernetzt und noch grüner werden. Der Haushaltsausschuss des Bundestags stellt dafür 2,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Bayreuth - Der Süden Bayreuths soll noch grüner werden. Zweieinhalb Millionen Euro stehen für den Ausbau des Weges der Artenvielfalt und der Vernetzung von Botanischem Garten und Röhrenseepark zur Verfügung. Fördermittel, die aus dem Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ freigegeben wurden. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 2,8 Millionen Euro.

Mittel freigegeben

„Mit dem Botanischen Garten und dem Tierpark Röhrensee hat Bayreuth einen lebendigen Süden, in dem man die Natur mitten in der Stadt genießen kann,“ sagt Bundestagsabgeordnete Silke Launert (CSU), die sich ebenso wie Anette Kramme (SPD) freut, dass die Mitglieder aus dem Haushaltsausschuss überzeugt werden konnten, die Förderung freizugeben. Das Bundesprogramm fördere Projekte mit hoher Wirksamkeit für Klimaschutz. Die Mittel stehen in den Jahren 2021 bis 2024 zur Verfügung.

Baumpflanzaktion im November 2020

Begonnen wurde die Bepflanzungsaktion entlang der Thiergärtner Straße im Herbst des vergangenen Jahres. 44 Laubbäume aus ganz Europa wurden gepflanzt, für die im Nu Paten gefunden worden waren. Die Stadt plant jetzt über sechs Teilprojekte die Renaturierung und Aufwertung zweier Grünzüge, die die Innenstadt mit dem Außenbereich des Bayreuther Süden verbinden.

Räumliche Vernetzung

Angestrebt werde eine räumliche Vernetzung mit angrenzenden Wohnquartieren. Die Bäche Aubach und Tappert sollen als Kaltluftbildungsgebiet erhalten werden, um Dürreperioden entgegenwirken zu können. Weiterhin sollen etwa 100 Bäume gepflanzt werden. Zunächst folgt jedoch eine Machbarkeitsstudie. „Das ist ein Zugewinn an Lebensqualität,“ freut sich Bayreuths zweiter Bürgermeister Andreas Zippel. Federführend bei den Planungen ist der Leiter des Stadtgartenamtes, Robert Pfeifer.

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