Metzgerei Gabler: Was bisher geschah

Redaktion

Für den 5. Februar war die Zwangversteigerung des Stammhauses der Familie Gabler angesetzt. Weil die Sieben-Zehntel-Grenze nicht erfüllt wurde, gab es keinen Zuschlag. Es wird ein neuer Termin zur Versteigerung angesetzt.

10.10.2012: Hans Gabler meldet für seine Metzgerei Insolvenz an - mit mehreren Filialen und 20 Mitarbeitern. Zusammen mit einem Rechtsanwalt wird an einer Lösung gearbeitet. Die Gehälter sind  über das Insolvenzgeld bis Ende November gesichert. Eine Möglichkeit, die Insolvenz zu tilgen, ist, die Filiale im Rotmain-Center aufzugeben.

27.11.2012: Das Insolvenzverfahren wird eröffnet.

4.12.2012: Hans Gablers Frau Michaela übernimmt zwei der drei Filialen von der GmbH ihres Mannes.

01.03.2013: Die Schuldenlast von Hans Gabler beläuft sich auf 498.000 Euro. Die Chancen, dass die Schulden jemals wieder beglichen werden, schätzen Insider als eher gering ein. Mehr als 60 Gläubiger warten auf ihr Geld. Die größte Forderung hat dem Vernehmen nach die Hypovereinsbank in Nürnberg mit rund 175.000 Euro. Die Bundesagentur für Arbeit fordert 50.000 Euro, die AOK 32.000 Euro und ein Viehhändler aus der Region rund 76.000 Euro.

04.04.2013: Michaela Gabler trennt sich von ihrer Filiale im Rewe-Markt in der Justus-Liebig-Straße - nach nur neun Monaten. Die Kosten waren zu hoch, außedem gab Gabler an, sie hätte nicht wirklich verlässliche Mitarbeiter finden können. Aber Michaela Gabler bleibt Geschäftsführerin des Stamm-Geschäfts in der Glocke.

24.11.2014: Mit der Metzgerei Hoch muss die dritte Metzgerei in Bayreuth innerhalb von kurzer Zeit schließen.

kfe

 

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