Ziel ist, Moscheen, Kirchen, Synagogen, soziale Einrichtungen, Flüchtlingsunterkünfte, Museen, Theater und Rathäuser miteinander zu verbinden. So soll, wenn viele Hände ineinander greifen, "eine Kette von Schutz und Solidarität" entstehen.
Das Wochenende steht ganz im Zeichen bundesweiter Menschenketten, als erneute Aktion gegen Rassismus in Deutschland. Auch Bayreuth beteiligt sich am Sonntag. Im München hat die Menschenkette bereits stattgefunden.
Ziel ist, Moscheen, Kirchen, Synagogen, soziale Einrichtungen, Flüchtlingsunterkünfte, Museen, Theater und Rathäuser miteinander zu verbinden. So soll, wenn viele Hände ineinander greifen, "eine Kette von Schutz und Solidarität" entstehen.
Nach der Werbung weiterlesen
Träger der Kampagne sind Amnesty International Pro Asyl, der Lesben- und Schwulenverband Deutschlands, der Paritätische, Brot für die Welt, die Diakonie, Campact, der DGB, die Naturfreunde Deutschlands, die Union progressiver Juden in Deutschland, der Zentralrat der Muslime, Oxfam und der Venro-Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe. Auch das Netzwerk der unterstützenden Verbände und Vereine ist sehr breit.
In Bayreuth veranstaltet die Hochschulgruppe von Amnesty International eine Menschenkette am Sonntag und hat diese bereits beim Ordnungsamt angemeldet. Eine Kundgebung findet am Sonntag von 15 bis 17 Uhr auf dem Sternplatz in der Bayreuther Fußgängerzone statt.
In München haben bereits am Sonntag mehrere Tausend Menschen ein Zeichen gegen Rassismus und Hass gesetzt. Zur Auftaktkundgebung am Karlsplatz (Stachus) um 12 Uhr kamen nach Polizeiangaben rund 4.000 Leute zusammen. Die Teilnehmer wollten anschließend Hand in Hand losziehen und so mehrere Münchner Glaubensgemeinden wie die Sankt-Michaels-Kirche, die israelitische Kultusgemeinde und das Münchner Forum für Islam verbinden.
Auf der Auftaktkundgebung in München wurden als prominente Unterstützer Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne), Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) sowie Vertreter von Gewerkschaften und Kirchen erwartet. Rund 30 Gruppen unterstützen allein in München die Aktion.
Mehr Infos zu der Aktion gibt es hier.
kfe/dpa