"Schon auf der Anfahrt sah man die Flammen in den Himmel schlagen", berichtet Kommandant Bernhard Schmidt. Die Holzgebäude standen bei Eintreffen bereits im Vollbrand. Deshalb beschränkte sich die Feuerwehr zunächst darauf, ein Ausbreiten des Brandes auf weitere Hütten, einen abgestellten Bauwagen und den direkt angrenzenden Wald zu verhindern. Aufgrund der enormen Rauchentwicklung konnten die Feuerwehrleute aber nur mit Atemschutzgeräten vorgehen. 

Ihnen gelang es aber aus den Ställen noch einige Kaninchen lebend zu retten. Für die meisten Tiere kam aber jede Hilfe zu spät. In einem Schuppen war auch ein älterer Kleintraktor untergestellt, der ebenso ein Raub der Flammen geworden ist, wie ein alter Wohnwagen.

Große Schwierigkeiten bereitete den Einsatzkräften die Löschwasserversorgung. Da der abgelegene Weiler über keine Hydranten verfügt mussten die Feuerwehrleute das Löschwasser aus dem neuen Regenüberlaufbecken heranpumpen, das gerade im Rahmen der Baumaßnahmen der B 299 neu geschaffen wurde. Die Feuerwehr aus Krummennaab und Thumsenreuth wurden zur Unterstützung nachalarmiert. Insgesamt war die Feuerwehr mit rund 50 Einsatzkräften vor Ort.