Mit dem Ei beginnt es: Für einen kleinen Aufpreis können Verbraucher etwas für den Tierschutz tun, verantwortungsbewusste Landwirte stützen und obendrein das eigene Gewissen entlasten. Gewiss ist die Vorstellung eines Bauernhofs mit zehn Kühen, zwanzig Schweinen und einer Handvoll Hühner auf dem Misthaufen hoffnungslos überholt und bedient allenfalls romantisch verklärte Klischees. Und doch: Nachhaltiges Wirtschaften ist auch in Zeiten der Globalisierung und des beinharten Wettbewerbs im Lebensmittel-Einzelhandel möglich heute mehr denn je. Sofern derjenige, der es letztendlich bezahlen muss, mitmacht: der Verbraucher.
Meinungen Unsere Macht
Walter Hörmann zum Verbraucherverhalten 12.08.2008 - 00:00 Uhr