Wenn Alan Greenspan sprach, hörte die ganze Welt zu die Finanzwelt zumindest. Ben Bernanke, Nachfolger des legendären Chefs der US-Notenbank Fed, hat zwei Probleme mit seinem Vorgänger: Dessen Schuhe sind in 18 Jahren Amtszeit so groß geworden, dass sie auf Anhieb nicht so recht passen mögen. Und Greenspan redet immer noch, öffentlich und deutlich, orakelt, gerade eben wieder in der Zeit, über Rezessionsgefahren und die Rolle der Fed. Das ist pures Gift für die Märkte. Eine Finanzbranche, die ihre eigenen Produkte nicht mehr versteht und Milliarden über Milliarden versenkt, sehnt sich mehr denn je nach einem Hort der Sicherheit.
Meinungen Später Sturm
Walter Hörmann zur Weltwirtschaft 01.02.2008 - 00:00 Uhr