Ein Donnerstag im Oktober, 13 Uhr. Die literarische Welt - und nicht nur die - starrt in ritualisierter Gebanntheit nach Stockholm: Habemus . . . einen neuen Literaturnobelpreisträger. Oder - aber eher selten - eine Literaturnobelpreisträgerin. Zehn Jahre nach unser aller Groß-Grass hat es gestern wieder Deutschland getroffen: mit der in Berlin lebenden gebürtigen Rumänin Herta Müller. Schön.