Seit Jahrzehnten fühlt sich unsere Region aus vielerlei Gründen in ihrer Entwicklung benachteiligt und bittet die Regierungen in München und Berlin immer wieder um Hilfe. Früher wurde vor allem die abgeschiedene Grenzlage direkt am Eisernen Vorhang beklagt, dann der wirtschaftliche Niedergang der einst blühenden Textil- und Porzellanindustrie. Seit der Wiedervereinigung schimpfen unsere Bürgermeister, dass ein paar Kilometer weiter in Sachsen und Thüringen ansiedlungswillige Firmen unverhältnismäßig hohe Staatszuschüsse erhalten - und dass gleichzeitig die fränkischen Gemeinden ausbluten. Aktuell gehen Hilferufe an den Staat, um die besonders für Hochfranken befürchteten Folgen der Überalterung und des Bevölkerungsschwundes abzumildern.