„Gesamtstaatliche Verantwortung“ in der Bildung, „Mobilität ohne Barrieren“ für Eltern und Schüler im gesamten Bundesgebiet, „mehr Gemeinsamkeiten für ein leistungsfähiges Bildungssystem“ und eine „Nationale Qualifizierungsinitiative“: Aus dem Mund der früheren baden-württembergischen Kultusministerin, der heutigen Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU), sind das wahrlich überraschende Forderungen. Mit ihrem Wechsel von Stuttgart nach Berlin ist Schavan offenkundig vom Saulus zum Paulus der Bundesbildungspolitik geworden, die Perspektive hat sich gedreht.