Wer Diplomatie übersetzt mit der Kunst des politischen Kammertons, liegt in der Regel nicht falsch. Mit dem Auftauchen eines Donald Trump auf der weltpolitischen Bühne indes wird der Ton, wenig verwunderlich angesichts des schrillen Wahlkampfs in den USA, rauer. Und lauter. Und das sogar bei einem, dem nach seinem verheißungsvollen Start ins Amt immer wieder vorgeworfen worden war, zu zögerlich zu sein: Barack Obama, noch bis 20. Januar, mittags, US-Präsident, zeigt auf den letzten Metern Zähne, zuletzt mit einem Paukenschlag, der wohl aller Welt deutlich machen soll, für wie gefährlich er seinen Nachfolger hält.