Medi nicht nur sportlich erfolgreich

Redaktion
Nicht zuletzt das erfolgreiche Abschneiden von Kapitän Bastian Doreth (am Ball, im Spiel gegen Besiktas Istanbul) und seiner Mannschaft in der Champions Legaue hat dazu geführt, dass Medi Bayreuth wohl eine wirtschaftlich sehr erfreuliche Bilanz aufweisen wird. Foto: Peter Kolb Foto: red

Der sportliche Erfolg von Medi Bayreuth in Bundesliga und Champions League hat sich auch finanziell positiv bemerkbar gemacht. Nach Angaben des derzeit ehrenamtlich tätigen Geschäftsführers Philipp Galewski wird der Bundesliga-Fünfte die laufende Saison voraussichtlich mit einem Etat von circa 4,6 Millionen Euro abschließen – und mit tief schwarzen Zahlen.

Grund für die Steigerung des Etats im Laufe der Saison um über 600 000 Euro ist das erfolgreiche Abschneiden in der Premieren-Saison der Champions League. Erhöhte Reisekosten und Spielerprämien hätten den ursprünglich geplanten Etat deutlich deutlich ansteigen lassen.

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Die Planungen für die kommende Spielzeit werden dann wieder ohne diese Prämien vorgenommen, weshalb der Etat zu Saisonbeginn deutlich niedriger angesetzt wird. Damit ist auch klar, dass es keine signifikante Steigerung des Mannschaftsetats geben wird.

Vorgabe der Liga nach freiem Eigenkapital wird erfüllt

Die von Seiten der Liga gestellte Vorgabe, dass jeder Klub ab der kommenden Saison über ein freies Eigenkapital in Höhe von mindestens 250 000 Euro verfügen muss, wird von Medi Bayreuth nach aktuellem Planungsstand mit Abschluss der laufenden Spielzeit „deutlich übererfüllt“ werden, sagt Galewski. Zum einen konnte man schon bei den Champions League Heimspielen in der Gruppenphase einen höheren Zuschauerschnitt als erwartet verzeichnen, und zum anderen sorgten die beiden Playoff-Spiele mit einer ausverkauften Oberfrankenhalle für weitere Zusatzeinnahmen. Das i-Tüpfelchen wurde durch das Crowdfunding gesetzt, das mit einem Endergebnis von knapp 28 000 Euro erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

„Ich kann mich nur bei unseren Fans und Sponsoren für die unglaubliche Unterstützung bedanken. Jeder einzelne leistet einen wunderbaren Beitrag, dass in Bayreuth Spitzensport gezeigt wird und auch in Zukunft noch gezeigt werden kann“, betont Galewski, der jedoch im selben Atemzug darauf verweist, dass die neue Saison „wieder bei Null“ begonnen werde. Da das Eigenkapital dauerhaft verfügbar sein muss, gelte es, zur Entwicklung des Basketball-Standorts Bayreuth weitere Gelder zu akquirieren, insbesondere für das wichtige Projekt Trainingszentrum.

Lizenzierungsunterlagen eingereicht

Zum gestrigen Stichtag hat Medi Bayreuth gemeinsam mit 20 weiteren Klubs auch seine Unterlagen für die Teilnahme am Lizenzierungsverfahren für die Bundesliga-Saison 2018/2019 eingereicht. Unter den Teams sind mit Ausnahme der Tigers Tübingen alle Erstligisten sowie die ProA-Mannschaften von Rasta Vechta, den Crailsheim Merlins, den Gladiators Trier und PS Karlsruhe. Der Lizenzligaausschuss unter dem Vorsitz von Thomas Braumann wird am Donnerstag, 3. Mai, in Frankfurt zusammentreten, um über die Lizenzerteilung zu entscheiden.

 

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