Marktredwitz - Wer durch den Marktredwitzer Markt bummelt, bleibt eventuell erstaunt vor dem Modehaus Frey stehen: Denn im Gegensatz zu den vergangenen Wochen sind die Eingangstüren weit offen, Kunden dürfen einfach hineingehen. Drinnen bietet sich allerdings ein kurioses Bild: Rot-weiße Bänder versperren den Zutritt zu allen Abteilungen links und rechts des Hauptgangs. Wer geradeaus weitergeht, gelangt in die Schuhabteilung mitten im Kaufhaus. Hier fehlen die Absperrungen, die Waren in den Regalen und Kartons sind frei zugänglich. Das gleiche Spiel erleben die Kunden, die von der Ottostraße aus in die Frey-Sportabteilung kommen: Alle Ständer mit Bekleidung sind abgesperrt, der Zutritt ist nur zu den Sportschuhen möglich. Geschlossen bleiben muss außerdem sowohl der Zugang vom Frey ins KEC als auch der Durchgang zwischen den beiden Schuhabteilungen im Erdgeschoss und Untergeschoss. „Das ist alles nur noch Wahnsinn – ich verstehe es nicht“, kommentiert der Unternehmensleiter der Frey-Gruppe, Helmut Hagner, die aktuell gültigen Pandemie-Regeln.