Vom deutschen Anbieter TUI Cruises liegen die Kreuzfahrtschiffe "Mein Schiff 4" und "Mein Schiff 5" mit einer Kapazität für insgesamt gut 5.000 Reisende fest. "Die Sicherheit unserer Gäste und der Crew hat für uns jederzeit oberste Priorität", hieß es auf der Website des Anbieters. Eine planmäßige Durchführung der Reisen sei derzeit nicht verantwortbar. Die Gäste befänden sich weiterhin an Bord der beiden Kreuzfahrtschiffe, hieß es.
Die in Dubai lebende Influencerin Fiona Erdmann schrieb in einer Story auf Instagram: "Uns geht es gut. Wir sind zu Hause. Die Kinder schlafen." Eine solche Situation habe sie in ihren neun Jahren in Dubai noch nicht erlebt.
Auswärtiges Amt: Betroffene sollen Krisenvorsorgeliste nutzen
Kein Weiterkommen gab es am Wochenende auch in anderen Weltregionen für Urlauber, die auf manche arabische Airlines gebucht waren. So wurden etwa in Sydney Flüge der Fluggesellschaft Etihad Airways über Abu Dhabi gestrichen.
"Am Flughafen gab es erstmal lange Schlangen und keine Informationen", berichtete ein deutscher Reisender aus Sydney. "Dann wurden die Flüge gestrichen." Es sei unklar, wann Etihad wieder fliegen könne, hieß es demnach, Hotelgutscheine gab es zunächst nicht. "Die meisten Passagiere waren eher resigniert und nicht wütend", sagte der Urlauber.
Das Auswärtige Amt hatte am Samstag eine Reisewarnung für mehr als ein Dutzend Länder der Region zwischen Libanon und Oman veröffentlicht. Alle Menschen in der Region sind aufgefordert, sich in die Krisenvorsorgeliste ELEFAND einzutragen und sich bei einem Reiseveranstalter oder einer Fluggesellschaft über Ausreisemöglichkeiten zu informieren.
Aus dem Auswärtigen Amt hieß es am Sonntagnachmittag, in der Krisenvorsorgeliste habe sich bislang eine niedrige fünfstellige Zahl betroffener Deutscher in der Golfregion registriert - also mehr als 10.000 Menschen. Das können Urlauber sein, aber auch im Ausland lebende Deutsche.