Gräfenberg - Es ist ein nach wie vor ein heikles Thema – besonders im Sport –, das sich die Initiatoren 2021 ausgesucht haben: Sie wollen der Menschen gedenken, die aufgrund ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität in der Zeit des Naziterrors ausgegrenzt, verfolgt, in Zuchthäuser und Konzentrationslager verschleppt, dort geschmäht, gequält und ermordet wurden. Erschwert wird der Aktionstag dadurch, dass am kommenden Wochenende bei den Amateuren gar nicht gekickt wird und in den Bundesligastadien keine Zuschauer das Anliegen unterstützen können. Der Gräfenberger Ludwig Haas arbeitet für die Initiative „Nie wieder“ und hat sich zu dem Thema ein Bild gemacht.