Bewährt mit harter Arbeit Bayreuth Tigers: Lubor Pokovic bleibt

Solide Arbeit ohne Schnörkel zeichnet das Spiel von Lubor Pokovic aus. Foto: /Peter Kolb

Die Bayreuth Tigers sind bei ihren Personalplanungen für die kommende Saison in der DEL2 einen weiteren Schritt weiter gekommen. Der Vertrag mit Verteidiger Lubor Pokovic wurde um zwei Jahre verlängert.

Eishockey - Scorerlisten sind nicht alles im Eishockey-Leben. Dort finden sich jedenfalls nicht die hauptsächlichen Gründe dafür, dass die Bayreuth Tigers den Vertrag mit Verteidiger Lubor Pokovic nun gleich um zwei Jahre verlängert haben. Schließlich wurden für den 29-jährigen Deutsch-Slowaken (geboren in Bremerhaven) während der vergangenen Saison der DEL2 in 46 Spielen lediglich ein Tor und vier Assists notiert.

Kujala: „Stolz darauf, Tore zu verhindern“

Tigers-Trainer Petri Kujala schätzt jedoch ganz andere Qualitäten an dem 1,90 Meter großen Linksschützen, der vor einem Jahr mit der Erfahrung aus fünf Jahren in der slowakischen Extraliga vom Oberligisten ECDC Memmingen gekommen ist: „Poko zeichnet sich durch harte Arbeit aus“, wird der Finne in einer Mitteilung des Klubs zitiert. „Er blockt Schüsse, gibt auf dem Eis immer alles und haut sich für die Mannschaft rein. Wo viele Spieler auf die Statistik und die Scorerpunkte schauen, ist Lubor stolz darauf, Tore zu verhindern. Das macht ihn besonders wertvoll.“ Das auch die Teamkollegen diesen Einsatz zu schätzen wissen, zeigte der Jubel, als Pokovic Ende März gegen Ravensburg seinen ersten und bisher einzigen Treffer in der DEL2 erzielt hatte.

Pokovic selbst äußert in der Mitteilung, dass für seine Vertragsverlängerung keine schwierigen Verhandlungen nötig waren: „Die Klubführung und ich hatten beide großes Interesse. Da meine Familie und ich uns sehr wohl fühlen in Bayreuth, war es eine leichte Entscheidung.“ Er gehe fest davon aus, mit dem Tabellenletzten der vergangenen Saison in der kommenden Runde erfolgreicher zu sein: „Wir wollen, müssen und werden uns verbessern.“ Die Vorstellungen von seinem persönlichen Beitrag dazu sind nicht überraschend: „Ich möchte immer hundert Prozent geben, um ein guter Rückhalt für mein Team zu sein.“ Wie bisher eben.

 

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