Lohengrin-Therme Verdi kritisiert Pläne der Bayreuther Stadtverwaltung

Die mögliche Privatisierung der Bayreuther Lohengrin-Therme ruft die Gewerkschaft Verdi auf den Plan. Die findet deutliche Worte, welche negativen Folgen der Verkauf mit sich bringen würde - dabei geht es um weit mehr als die Arbeitsplätze dort.

Zur möglichen Privatisierung der Lohengrin-Therme äußert sich nun auch die Gewerkschaft Verdi. Foto: Archiv/Ronald Wittek

Die Gewerkschaft Verdi übt scharfe Kritik an den Plänen zur Privatisierung der Lohengrin Therme in Bayreuth. Diese Maßnahmen gefährden nicht nur die Arbeitsplätze der Beschäftigten, sondern bedrohen auch die Qualität der öffentlichen Dienstleistungen und die soziale Infrastruktur der Stadt, gibt die Gewerkschaft in einer Mitteilung bekannt.

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„Die Lohengrin Therme ist ein wichtiger Teil der sozialen und gesundheitlichen Infrastruktur Bayreuths“, sagt Jan Storbeck, Gewerkschaftssekretär Verdi Oberfranken-Ost. „Statt in Aktionismus zu verfallen, wäre es sinnvoll, das geplante Infrastrukturpaket der potenziellen neuen Bundesregierung abzuwarten, da möglicherweise zusätzliche Fördergelder für kommunale Infrastrukturprojekte bereitgestellt werden könnten.

„Solche Privatisierungspläne schüren bei den Beschäftigten erhebliche Verunsicherung und Angst um ihre Arbeitsplätze. Sie tragen nicht zur Qualitätssteigerung bei, sondern gefährden die Motivation und das Engagement der Beschäftigten.“ so Storbeck. „Wir fordern, dass die Stadtverwaltung sich auf die Bedürfnisse der Beschäftigten und der Gemeinschaft konzentriert und nach Lösungen sucht, die die Zukunft der Therme sichern und die Qualität der Dienstleistungen erhalten.“

Die Gewerkschaft Verdi Oberfranken-Ost ruft die Stadtverwaltung auf, die geplanten Privatisierungsmaßnahmen zu überdenken und stattdessen nachhaltige Lösungen zu finden, die die öffentlichen Interessen und die Qualität der Dienstleistungen im Vordergrund stellen.