"Ein Waldbrand ist immer eine Katastrophe, besonders auch wenn es um Schutzwald für Trinkwasser und Lawinenschutz geht", sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW), der auch Aufsichtsratschef der Bayerischen Staatsforsten ist und sich ein Bild vor Ort machte. "Gottseidank ist der Wald nicht großflächig völlig zerstört, viele Bäume haben in dem zerklüfteten Gelände zwischen den Felsen überlebt." Wie viele Bäume dauerhaft geschädigt seien, werde sich aber erst nach den Löscharbeiten und teils erst im nächsten Jahr zeigen.
Passanten hatten am Sonntagabend den Rauch am Saurüsselkopf entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Das Gebiet insbesondere am Gipfel, von wo aus sich die Flammen ausbreiteten, ist für Fahrzeuge nicht zugänglich.
Dem Vernehmen nach waren noch an dem besagten Abend und in der Nacht Feuerwehrleute und Kräfte der Bergwacht unterwegs gewesen, um die Lage zu erkunden. Sofort sei zudem Hilfe durch Helikopter organisiert worden, die mit dem nötigen Equipment bereits am Morgen im Anflug und einsatzbereit gewesen seien - noch bevor Landrat Danzer am Montagvormittag den Katastrophenfall ausrief.