Zwei Fragen drängen sich vor der Franzobel-Lesung in Wunsiedel auf. Erstens: Was bringt den österreichischen Autor dazu, die Geschichte des Inuit-Jungen Minik in seinem neuen Roman „Hundert Wörter für Schnee“ niederzuschreiben? Und zweitens: Wie kommt’s dann, dass sich derselbe Autor für die Luisenburg-Festspiele dem Leben Jean Pauls annimmt?