Am 8. Oktober können die Wählerinnen und Wähler mit zwei Kreuzchen bestimmen, wie sich in Zukunft das Parlament im Münchner Maximilianeum zusammensetzen wird. Spannend ist eine Landtagswahl allemal, in diesem Jahr sogar noch mehr als sonst. Denn nach der Flugblatt-Affäre um Wirtschaftsminister und Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger haben sich die Koordinaten verschoben. Die Freien Wähler gewinnen in den Umfragen hinzu und liegen bei 17 Prozent, die CSU von Ministerpräsident Markus Söder sackt vier Wochen vor der Wahl auf 36 Prozent ab. Ganz schlecht sieht es für die SPD in Bayern aus. Sie dümpelt seit Jahren bei Landtagswahlen in Bayern mit niedrigen Ergebnissen vor sich hin. Auch in diesem Jahr sieht es nicht besser aus. Laut einer Umfrage vom 12. September, die der „Münchner Merkur“ diese Woche veröffentlicht hat, kommen die Sozialdemokraten gerade einmal auf neun Prozent – weit hinter den Grünen und der AfD.