Landkreis Tirschenreuth Betrüger erbeuten hohe Geldsumme

Ein über 80-jähriger Mann aus Kemnath ist am vergangenen Donnerstag auf eine Betrugsmasche hereingefallen. Unbekannte gaben sich als Polizisten aus und erbeuteten einen mittleren fünfstelligen Betrag.

Ein Senior aus Kemnath im Landkreis Tirschenreuth hat am Donnerstag, den 12. Februar, mehrere Anrufe von Unbekannten erhalten, die sich als Polizeibeamte ausgaben. Sie behaupteten, die Wertsachen des Mannes seien in Gefahr und forderten ihn auf, sein Bankschließfach zu räumen.

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Das tat der Mann. Er verpackte daraufhin Gold und Schmuck im Wert eines mittleren fünfstelligen Betrags in einer Tasche und stellte sie in seiner Einfahrt an seiner Wohnanschrift in Kemnath ab. Gegen 12 Uhr wurde die Tasche durch eine bislang unbekannte Person abgeholt. Während der Übergabe wurde der über 80-Jährige angewiesen, sich in seine Wohnung zu begeben und die Haustüre zu verschließen, wie die Polizei mitteilte.

Weitere Geldübergabe

Im weiteren Verlauf forderten die Anrufer den Senior auf, zusätzlich einen mittleren fünfstelligen Bargeldbetrag von seinem Konto abzuheben, um dieses angeblich auf Falschgeld zu überprüfen. Auch dieser Aufforderung kam der Mann nach. Gegen 16 Uhr wurde eine weitere Tasche mit Bargeld an derselben Örtlichkeit abgeholt. Der Geschädigte wurde erneut angewiesen, sich während der Abholung in seine Wohnung zu begeben. Der gesamte Vermögensschaden beläuft sich auf einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag.

Zeugen gesucht

Die Kriminalpolizei Weiden hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die am 12. Februar zwischen 11.30 Uhr und 12.30 Uhr sowie zwischen 15.30 Uhr und 16.30 Uhr in der Armesbergerstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0961/401-2222 zu melden.

Polizei warnt vor Betrugsmaschen

Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt vor solchen Betrugsmaschen. Bei Anrufen von vermeintlichen Polizisten sollte sofort aufgelegt werden. Die Polizei fordert niemals Bargeld oder Wertgegenstände zur Sicherstellung. Im Verdachtsfall sollte die 110 gewählt und Angehörige informiert werden.