Warnung vor markanter Glätte Präsenzunterricht im Landkreis Kulmbach entfällt

; , aktualisiert am 28.01.2026 - 08:37 Uhr

Kein Präsenzunterricht im Landkreis Kulmbach an diesem Mittwoch. Für weite Teile Oberfrankens gilt eine amtliche Warnung vor markanter Glätte. Was die Experten raten. 

Glättegefahr in Oberfranken. Foto: picture alliance/dpa | Armin Weigel

Der Präsenzunterricht entfällt an diesem Mittwoch im Landkreis Kulmbach. Es bestehe eine hohe Glättegefahr. An den Schulen werde jeweils eine Notbetreuung eingerichtet, heißt es vonseiten des bayerischen Kultusministeriums. Im Rest Oberfrankens findet der Unterricht regulär statt.

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Glättegefahr in ganz Oberfranken

Dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge besteht vor allem am Mittwochmorgen in Oberfranken erhöhte Glättegefahr durch Schnee, überfrierender Nässe oder gefrierendem Regen. Für weite Teile des Regierungsbezirks gilt in dieser Zeit eine amtliche Warnung vor markanter Glätte.

Man solle nicht notwendige Aufenthalte im Freien und Fahrten vermeiden beziehungsweise sein Verhalten im Straßenverkehr dem Wetter anpassen. Verzögerungen und Behinderungen im Verkehr seien einzuplanen. 

Im weiteren Tagesverlauf ziehen von Südwesten Bayerns her neue Schneefälle auf. Diese breiten sich am späten Nachmittag und in der Nacht zum Donnerstag auf weite Teile des Freistaats aus. Bis Donnerstagabend rechnet der DWD mit rund drei Zentimetern Neuschnee, gebietsweise können es an den Mittelgebirgen und in Südbayern fünf bis zehn Zentimeter werden. Im westlichen Allgäu können örtlich bis zu 15 Zentimeter Schnee fallen.

Weiterhin Glatteis und Frost

Dazu herrscht verbreitet leichter Frost, der sich in der Nacht zum Donnerstag erneut ausbreitet. Zwischen Frankenwald und Oberpfälzer Wald bleibt es tagsüber bei leichtem Dauerfrost.

In den Alpen sorgt Föhn zudem für Wind: In den Tälern werden Böen um 50 Kilometer pro Stunde erwartet, in den Hochlagen sind stürmische Böen bis 70 Kilometer pro Stunde und auf exponierten Gipfeln Sturmböen bis 80 Kilometer pro Stunde möglich. Der DWD rät Autofahrern und Fußgängern zu erhöhter Vorsicht.