Das giftige Jakobskreuzkraut wird zunehmend zum Problem für die Bauern in der Region. „Das wird langsam zu einem Fass ohne Boden“, sagte Lukas Fröba vom Kronacher Ring junger Landwirte am Montag bei einer Pressekonferenz. Mit der Entfernung der Pflanze komme man kaum hinterher – mit negativen Konsequenzen für Nutztiere. Vor allem bei Rindern und Milchkühen seien immer öfter Leberschäden feststellbar. „Das ist irgendwann auch eine Frage der Wirtschaftlichkeit, weil die Tierleistung natürlich zurückgeht“, erklärte Gerd Zehnter vom Verband für landwirtschaftliche Fachbildung.