Das Kleinkind saß in einem Auto, das sich selbst verschlossen hatte. Der Schlüssel habe im Fahrzeug gelegen, wie die Feuerwehr Bindlach auf ihrer Facebook-Seite berichtet.

Mit ein paar geschickten Handgriffen sowie einigen Werkzeugen öffneten die Feuerwehrleute das Fahrzeug innerhalb kürzester Zeit. Mit einem Plüschdrachen namens Grisu, dem Maskottchen der bayerischen Feuerwehren, hätten die Einsatzkräfte das kleine Mädchen und die aufgelöste Mutter wieder aufgemuntert. Auch die Feuerwehrleute waren froh, dass der Einsatz so glimpflich abgelaufen ist. Nach einem kurzen Check durch den Rettungsdienst konnten alle wieder ihrer Wege gehen. Das Auto sei beim Öffnen nicht beschädigt worden, teilt die Feuerwehr weiter mit.

Glück im Unglück, dass dieser Einsatz in die kühlere Jahreszeit gefallen ist. Denn im Sommer kann sich das Auto bei höheren Temperaturen innerhalb kürzester Zeit aufheizen. Die Feuerwehr betont jedoch, dass ein solcher Vorfall grundsätzlich bei den Beteiligten Angst hervorrufen und einen dringenden Rettungseinsatz erforderlich machen kann.

"Einsätze mit Kindern sind immer eine besondere Herausforderung für uns Einsatzkräfte. Umso erfreulicher ist es, wenn sie ein gutes Ende nehmen", heißt es weiter vonseiten der Bindlacher Feuerwehr. gj