Landjugend sucht Stammzellenspender

Von Martina Bay

Gemeinsam gegen Blutkrebs: Die Landjugend Stockau-Lehen veranstaltet diesen Sonntag eine Registrierungsaktion, um Stammzellenspender zu gewinnen. Die Mitglieder der Landjugend Stockau-Lehen hoffen auf 200 Neuregistrierungen. Dafür sind sie sogar extra eine Wette eingegangen.

Foto: Marcus Führer/dpa/Archiv Foto: red

Alle 16 Minuten erhält in Deutschland ein Patient die Diagnose Blutkrebs (Leukämie). Die Landjugend Stockau-Lehen veranstaltet diesen Sonntag in Glotzdorf bei Weidenberg eine Aktion, um neue Stammzellenspender zu gewinnen. Von 11 bis 16 Uhr können sich Interessierte auf dem Boltzplatz in Glotzdorf bei Weidenberg registrieren lassen.

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Mindestgewicht: 50 Kilogramm

"Wir wollen die Menschen auf das Thema aufmerksam machen", sagt Jasmin Krug. Registrieren darf man sich bereits mit 17 Jahren. Spenden können Menschen im Alter von 18 bis 55 Jahren. Mindestgewicht: 50 Kilogramm.

Mit der Aktion "jugend.macht.land" konnten sich die Ortsgruppen, die zum Bund der Deutschen Landjugend gehören, zu einem bestimmten Thema etwas ausdenken. "Es ist eine Wettaktion. Wir wollen 200 Neuregistrierungen schaffen", sagt Krug. Gewettet wird mit den umliegenden Gemeinden.

Gemeindearbeit bei verlorener Wette

Schafft die Landjugend die 200 Neuregistrierungen, spenden die Gemeinden an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS), welche die Aktion zusammen mit der Landjugend organisiert. Bekommen sie die 200 Neuregistrierungen nicht zusammen, müssen Krug und ihre Kollegen im Gegenzug Gemeindearbeit leisten.

Bei der Registrierung ist auch ein Gemeindemitarbeiter der DKMS vor Ort. Krug hat sich schon im vergangenen Jahr registriert. "Manchen kann es das Leben retten", sagt Krug. Neben der Aktion gibt es noch ein Bubble-soccer-Turnier. Dabei sind die Spieler von durchsichtigen großen Luftkissen umhüllt und kicken einen Fußball.

Krug ist seit fünf Jahren bei der Landjugend Stockau-Lehen. "Meine große Schwester und meine Eltern haben auch schon mitgemacht", sagt sie. Mit Zellen und Krankheiten hat Krug es bald öfters zu tun. Im Herbst studiert sie in Erlangen Medizin.