Was er an diesem Montag erleben würde, damit konnte Martin Rebhan schlicht nicht rechnen. Im Auftrag unserer Zeitung saß der 64-jährige Reporter gegen 9 Uhr im Coburger Landgericht. „Ich dachte, das wird eine normale Sache, eine Routinesitzung mit Plädoyers, dem letzten Wort und anschließend einem Urteil“, sagt Rebhan am späten Nachmittag. Es kam bekanntlich anders.