Eine Befürchtung in Israel sei, dass der Iran nach Unterzeichnung des Rahmenabkommens und Beendigung des Kriegs die Verhandlungen einfach in die Länge ziehen könnte, ohne wirkliche Zugeständnisse in der Atomfrage zu machen.
USA stellen Bedingungen für wirtschaftliche Gegenleistungen
Eingefrorene iranische Vermögenswerte im Ausland könnten wieder freigegeben werden – jedoch nach US-Darstellung nur dann, wenn Teheran zuvor Gegenleistungen erbracht hat. Bei entsprechender Kooperation des Irans wären im weiteren Verlauf auch Lockerungen von Sanktionen denkbar, hieß es. So fordern die USA auch, dass der Iran seine Unterstützung für verbündete Milizen wie die Hisbollah im Libanon beendet. Nach US-Darstellung hat der Iran bereits zugestimmt, Terrorgruppen in der Region nicht weiter zu finanzieren.
Der Iran wiederum hat neben der Freigabe seiner eingefrorenen Auslandsvermögen und der Aufhebung der Sanktionen eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon zur Priorität gemacht. Wie deren Überwachung im Rahmenabkommen festgehalten werden könnte, ist unklar.