München -Oberfranken ist der große Gewinner des vergangenen bayerischen Tourismusjahres. Das berichtete Wirtschaftsministerin Ilse Aigner am Donnerstag bei der Vorlage des Tourismusberichtes. In die Beherbergungsbetriebe des Bezirks kamen 2015 demnach knapp 1,92 Millionen Gäste, so viele wie nie zuvor. Die Steigerung im Vergleich zum Vorjahr betrug 6,1 Prozent und lag damit über dem bayerischen Durchschnitt von plus 5,4 Prozent. Die deutlichsten Zuwächse verzeichneten die Region "Oberes Maintal-Coburger Land" mit einem Plus von 13,3 Prozent auf über 341 000 Ankünfte sowie die Fränkische Schweiz mit plus 16 Prozent auf 422 700 Ankünfte. Im Fichtelgebirge lag das Plus bei 5,9 Prozent auf knapp 505 000, im Frankenwald bei 6,1 Prozent auf über 238 000. Im benachbarten Bezirk Unterfranken stieg die Zahl der Gästeankünfte um 5,8 Prozent. Dabei verzeichnete die Region Haßberge 138 000 oder 0,4 Prozent mehr Gäste. Spürbar nach oben ging auch die Zahl der Übernachtungen. Sie stieg oberfrankenweit um 2,5 Prozent auf 4,72 Millionen. Die durchschnittliche Verweildauer der Urlauber in Oberfranken lag bei 2,5 Tagen, die Bettenauslastung in den Hotels und Pensionen betrug 35,6 Prozent.