München - "Ich halte es für bedenklich, wenn einmalige Steuermehreinnahmen zum großen Teil dafür verwendet werden, um neue Aufgaben zu übernehmen, die dauerhaft finanziert werden müssen", erklärte ORH-Präsident Heinz Fischer-Heidlberger bei der Vorlage seines Jahresberichts 2012. Sein Blick galt dabei dem Bildungsfinanzierungs-Gesetz, mit dem die Staatsregierung nicht nur den Wegfall der Studiengebühren ausgleichen, sondern auch weitere Mittel in die berufliche und die frühkindliche Bildung stecken will. Mit dem Gesetz sind jährliche Mehrausgaben von 421 Millionen Euro verbunden.