Bayreuth – Das Sozialministerium als Aufsichtsbehörde der DRV bestätigte den Neubau an der Bayreuther Lohengrin Therme, für den eine Investitionssumme von 60 Millionen Euro vorgesehen ist. Eine Prüfung der Wirtschaftlichkeit des Vorhabens habe keinen Anlass ergeben, die Entscheidung der DRV zu beanstanden, teilte Ministeriumssprecher Philipp Späth auf Anfrage mit. Die Berliner Prüfer hätten zahlreiche Unterlagen gesichtet, Berechnungen vorgenommen und beide Klinikstandorte in Augenschein genommen. „Ein Verstoß gegen die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit wurde nicht festgestellt“, sagte Späth.
Die Bayreuther Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe begrüßte die Entscheidung des Ministeriums. „Ich habe immer daran geglaubt, und die Stadt hat das Ihre getan, damit es gelingen kann, dass die DRV eine neue Klinik im Bereich der Lohengrin Therme errichtet“, sagte sie dem „Nordbayerischen Kurier“. DRV und Stadt könnten nun gemeinsam die nächsten Schritte unternehmen. So soll demnächst der Architektenwettbewerb eingleitet werden.
Heftige Kritik kommt unterdessen von Landrat Hermann Hübner (CSU). Er hält die Entscheidung für „völlig unverständlich“ und spricht von „einem Schlag ins Gesicht der Region“. Dass man Bayreuth ausgewählt habe, „kann ich nicht verstehen“. Vor allem mit Blick auf die gute Lage, den guten baulichen Zustand und die gesundheitliche Ausrichtung der Klinik. Er will aber noch nicht aufgeben. Er hat andere Ruinen im Fichtelgebirge vor Augen, die leer stehen. „Wir sehen, was aus den Riesenkästen in Bischofsgrün und Warmensteinach geworden ist. Auch in Bad Berneck das Siemensheim: Das sind traurige Anblicke.“ Sein Fazit: „Was sich die DRV leistet, geht auf keine Kuhhaut.“ Auch der Bischofsgrüner Bürgermeister Stephan Unglaub sprach von einem „herben Schlag“. Erneut sei das Land geschwächt. Er kritisierte eine „fehlende Transparenz“ bei der Entscheidungsfindung.
Nach dem Konzept der DRV soll an der Lohengrin Therme eine Reha-Klinik mit 300 stationären Betten und 60 ambulanten Behandlungsplätzen geschaffen werden. Schwerpunktindikationen dieser Klinik sollen die Orthopädie, die Onkologie und die Psychosomatik sein. Die Klinik soll im Jahr 2025 fertiggestellt sein.
Die Bayreuther Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe begrüßte die Entscheidung des Ministeriums. „Ich habe immer daran geglaubt, und die Stadt hat das Ihre getan, damit es gelingen kann, dass die DRV eine neue Klinik im Bereich der Lohengrin Therme errichtet“, sagte sie dem „Nordbayerischen Kurier“. DRV und Stadt könnten nun gemeinsam die nächsten Schritte unternehmen. So soll demnächst der Architektenwettbewerb eingleitet werden.
Heftige Kritik kommt unterdessen von Landrat Hermann Hübner (CSU). Er hält die Entscheidung für „völlig unverständlich“ und spricht von „einem Schlag ins Gesicht der Region“. Dass man Bayreuth ausgewählt habe, „kann ich nicht verstehen“. Vor allem mit Blick auf die gute Lage, den guten baulichen Zustand und die gesundheitliche Ausrichtung der Klinik. Er will aber noch nicht aufgeben. Er hat andere Ruinen im Fichtelgebirge vor Augen, die leer stehen. „Wir sehen, was aus den Riesenkästen in Bischofsgrün und Warmensteinach geworden ist. Auch in Bad Berneck das Siemensheim: Das sind traurige Anblicke.“ Sein Fazit: „Was sich die DRV leistet, geht auf keine Kuhhaut.“ Auch der Bischofsgrüner Bürgermeister Stephan Unglaub sprach von einem „herben Schlag“. Erneut sei das Land geschwächt. Er kritisierte eine „fehlende Transparenz“ bei der Entscheidungsfindung.
Nach dem Konzept der DRV soll an der Lohengrin Therme eine Reha-Klinik mit 300 stationären Betten und 60 ambulanten Behandlungsplätzen geschaffen werden. Schwerpunktindikationen dieser Klinik sollen die Orthopädie, die Onkologie und die Psychosomatik sein. Die Klinik soll im Jahr 2025 fertiggestellt sein.