Dresden/Leipzig/Hof - Die überfüllte Prager Botschaft, Babys werden über den Zaun gereicht, eine Mutter gibt ihrer Tochter einen letzten Kuss - diese Bilder sind vielen noch vor Augen, vor 25 Jahren gingen sie um die Welt. Ein Doku-Drama greift das Schicksal der DDR-Flüchtlinge nun auf, zeichnet den Weg von der Botschaft über die Zugfahrt mit Umweg durch die Heimat bis hin zur ersehnten Freiheit nach. Der erste Zug mit etwa 800 Flüchtlingen erreichte Hof am Morgen des 1. Oktober 1989. Weitere Züge folgten. Im Herbst wird der 90-minütige Film "Zug in die Freiheit" bei Arte, ARD und MDR ausgestrahlt. Am Freitag wurde er vorab vorgestellt.