Länderspiegel 84 Millionen für Städte und Gemeinden in Oberfranken

Ein großer Teil der Mittel aus der bayerischen Städtebauförderung fließt in den Bezirk. Die Mittel kommen insbesondere kleineren Städten und Gemeinden im ländlichen Raum zugute.

Zahlreiche Banknoten zu 10, 20 und 50 Euro liegen auf einem Tisch. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

München - "In Oberfranken unterstützen wir in diesem Jahr 95 Städte und Gemeinden mit rund 84 Millionen Euro", sagte Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer am Donnerstag anlässlich der Zuteilung der Fördergelder. Die Landesmittel für ganz Bayern liegen nach Angaben ihres Ministeriums bei 191 Millionen Euro.

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"Die Mittel kommen insbesondere kleineren Städten und Gemeinden im ländlichen Raum zugute", so die MInisterin. "Wir helfen ihnen dabei, die Ortskerne zu erhalten und zu stärken, Gebäudeleerstände zu beseitigen und mit Leben zu füllen." Im einzelnen gehe es darum, die Innenentwicklung zu stärken und Leerstände zu nutzen, um die Ortsmitten attraktiv und lebenswert zu erhalten. Für Gemeinden, die Flächen sparen, erhöhe sich der Fördersatz auf 80 Prozent. "Damit honorieren wir eine nachhaltige, umweltschonende Siedlungsentwicklung", betonte Schreyer. Von dem Förderbonus profitiert zum Beispiel die Stadt Lichtenfels, die sich zur Innenentwicklung bekennt und mit dem Umbau des leerstehenden Gebäudes Am Marktplatz 10 zur Stadtbücherei und als "Zentrum der Begegnung" die Attraktivität und Belebung ihrer Ortsmitte wesentlich unterstützt.

Insgesamt 49 oberfränkische Gemeinden profitieren heuer zudem von der Sonderförderung der Förderoffensive Nordostbayern. So werden in Marktredwitz auf dem ehemaligen Benker-Areal Freianlagen für das künftige Quartier angelegt und das Denkmal "Turbinenhaus" als Energiezentrale umgenutzt. Die Stadt Hof erhält Mittel für die Schaffung eines öffentlichen Freizeitparks mit dem Themenschwerpunkt "Sport für junge Leute" auf dem Gelände des ehemaligen Eisteichs am Saaleufer.

Sondermittel gibt es für die Umwandlung von militärischem Gelände, etwa für das ehemalige Kasernen-areal "Warner Barracks" in Bamberg, oder für die Wiederbelebung von Industrie- und Gewerbebrachen. Ein ausführliche Liste mit allen geförderten Maßnahmen in Oberfranken auf der Homepage unserer Zeitung. red