Wegen Volksverhetzung durch ein ausländerfeindliches Schild in seinem Schaufenster soll ein Ladeninhaber aus Selb eine Geldstrafe bezahlen. Der 54-Jährige hatte in der Stadt an der Grenze zu Tschechien ein Schild mit der Aufschrift „Asylanten müssen draußen bleiben“ und mit einem Hund aufgestellt. Diese Kombination erfülle den Tatbestand der Volksverhetzung, teilte die Staatsanwaltschaft Hof am Dienstag mit. Deshalb beantragte sie eine Geldstrafe. Über deren Höhe wurde nichts gesagt.
Ladenschild: Ermittler fordern Strafe
Redaktion 20.09.2016 - 11:53 Uhr