Günter Volpert schließt die Metzgerei – obwohl er nach wie vor viel Spaß an seinem Beruf hat. Die Veränderungen der vergangenen Jahre haben das Metzgerhandwerk schwer gebeutelt und profitables Wirtschaften zum Drahtseilakt gemacht.
Im nächsten Jahr wäre die Metzgerei Volpert 50 Jahre alt geworden. Das Jubiläum wird der kleine Laden in der Nibelungenstraße nicht mehr erleben.
Günter Volpert schließt die Metzgerei – obwohl er nach wie vor viel Spaß an seinem Beruf hat. Die Veränderungen der vergangenen Jahre haben das Metzgerhandwerk schwer gebeutelt und profitables Wirtschaften zum Drahtseilakt gemacht.
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„Es rentiert sich einfach langsam, aber sicher nicht mehr“, sagt Günter Volpert im Kurier-Gespräch. Er hätte sicher auch noch weitergemacht. Noch ein paar Jahre, vielleicht auch zehn oder 15, wenn ich nicht das Angebot von der Metzger-Genossenschaft bekommen hätte“, sagt er. Seit 1997 sitzt Günter Volpert im Aufsichtsrat, im Januar wird er in der Genossenschaft eine leitende Position übernehmen, wie er sagt.
Der Verkauf, der Kontakt mit den Kunden, sagt Volpert, werde ihm sicher fehlen. „Das ist es schon, was es ausmacht. Man kann immer aweng bleed waafn und lachen.“ Aber die Kunden, zu denen die bevorstehende Schließung schon durchgesickert ist, können meist nicht lachen. „Manche sind regelrecht geschockt“, sagt Volpert. Und ein Kunde, der gerade im Laden steht, bestätigt das: „Wieder ein Stück Qualität weniger. Das tut mir echt leid.“
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Montagausgabe (22. Oktober) des Nordbayerischen Kuriers.