Auf dem Überleiter der A73 zur A71 in Fahrtrichtung Meiningen, kollidierten zwei Fahrzeuge und kamen von der Straße ab."Zwei Fahrzeuge hinter der Leitplanke ineinander verkeilt, lagen teilweise, gefühlt übereinander", erzählt Denis Kummer in seiner Funktion als Einsatzleiter der Feuerwehr Suhl.

Glücklicherweise waren nicht mehrere Personen, wie anfänglich gemeldet, in den Unfallwagen eingeklemmt, sondern lediglich eine. Um die 54 Jahre alte Fahrerin des Mercedes kümmerten sich bereits Ersthelfer aus dem Rückstau. Der 72-jährige BMW-Fahrer hingegen, war in seinem Auto eingeklemmt. Aufgrund der seitlichen und aufgetürmten Lage hinter der Leitplanke, brauchte die Feuerwehr rund 45 Minuten zur Befreiung des Verletzten. Jedoch gaben die Notärzte ihr "go" für eine patientenschonende Rettung.

"Für uns war die Schwierigkeit, dass wir den Patienten aufgrund des Schadens, der zwei Fahrzeuge, die komplett ineinander verkeilt sind, durch die Dachluke retten mussten", so Kummer. Eine erschwerliche und zeitraubende Tätigkeit, bei der die meisten zum Warten verdonnert. "Das hat viel Zeit in Anspruch genommen, aber in Absprache mit dem Notarzt, konnten wir ermöglichen, dass das trotzdem patientenschonend stattgefunden hat", so Kummer weiter.

Die Ursache für den spektakulären Unfall ist weiterhin unklar, jedoch soll ein Gutachter sprichwörtlich "Licht ins Dunkle" bringen. Laut dem Einsatzleiter der Feuerwehr Suhl, waren die Straßenverhältnisse feucht, aber das Wetter an sich war sehr freundlich, weshalb er von seiner Seite aus nicht davon ausgeht, dass es bei dem Geschehen eine große Rolle spielte.