Bürokratie-Abbau
Kathrin Sponsel: „Der wäre wichtig. Man muss alles dokumentieren, die Temperatur in jedem Kühlschrank, die Arbeitszeit der Bedienung und so weiter. Das braucht jeden Tag eine Stunde. Aber schauen Sie: Wenn am Sonntag um acht Uhr Arbeitsbeginn ist, dann müsste der Koch um zwölf Uhr Pause machen. Wie soll das gehen? Wir müssen in unserem Beruf flexibel sein, die Gesetze sind das nicht. Das ist weltfremd.“
Bessere Ausbildung
Wolfgang Sponsel: „Wir waren auch Quereinsteiger. Wir haben klein angefangen, hatten also nicht gleich Rindersteak, sondern nur Brotzeit, dafür war ich nebenher noch berufstätig, das Einkommen war also gesichert. Aber ja, manche fangen einfach mal an. Denen sollte man helfen.“
Und zum Schluss: Ist die "alte Eisenbahn" zukunftssicher?
Kathrin Sponsel: „Ja, wir vermieten nebenher noch Zimmer, außerdem weiß man bei uns, wo die Lebensmittel herkommen. Gutes Essen mit gutem Bier in einem schönen Biergarten, das passt.“
Steckbrief: Gasthof „Zur alten Eisenbahn“
Sitzplätze: 80 innen, 120 außen
Bier: Hübner (Steinfeld) und Krug (Breitenlesau)
Kosten für ein Seidla: 2,10 Euro
Hauptklientel: bunt gemischt