Die Stadt Bayreuth und der Verein Internationales Jugendkulturzentrum Bayreuth e.V. haben sich einvernehmlich auf eine Anpassung der bestehenden Verträge verständigt. Durch die Neuregelung werden einerseits freiwillige Leistungen zur Übernahme von Personalkosten der Stadt an das Zentrum vertraglich fixiert und leicht aufgestockt. Im Gegenzug übernimmt das Zentrum die Verantwortung und Kosten für Teile der Infrastrukturpflege, die derzeit bei der Stadt angesiedelt waren. Außerdem werden in der neuen Vereinbarung halbjährliche, verbindliche Zielgespräche zwischen der Stadt Bayreuth und dem Zentrum vereinbart.

Kulturreferent Benedikt Stegmayer dazu: „Aus Sicht der Stadt Bayreuth ist es sehr zu begrüßen, mit dem Verein Internationales Kulturzentrum Bayreuth e.V. eine Regelung gefunden zu haben, die das Zentrum noch stärker als bisher in die städtische Gesamtstrategie der Kulturentwicklung einbindet. Das Zentrum ist eine sehr wichtige freie Kultureinrichtung in Bayreuth. Sie ist Seminar- und Produktionsstätte für Jugendkultur sowie Spielstätte. Durch die Sondersituation der Sanierung des künftigen Friedrichsforums hat das Zentrum in der städtischen Kulturlandschaft als eine der Ausweichspielstätten derzeit eine Sonderrolle.“

Gleichzeitig gelte es, insbesondere ab Inbetriebnahme des Friedrichsforums den Ort präzise und eng in die städtische Kulturpolitik zu integrieren. Der neue Vertrag verbessere dabei die strategischen Steuerungsmöglichkeiten der Kulturverwaltung. „Durch die Vereinbarung von Zielen hat die Stadt die Möglichkeit, in angemessenem Umfang das inhaltliche Profil des Zentrums mitzugestalten. Das Zentrum kann dabei durch seinen besonderen Auftrag in der Jugendkultur und hier insbesondere in der produzierenden Jugendkultur mit einem starken eigenen Profil eine gute und sinnstiftende Ergänzung zum Friedrichsforum darstellen und sich entsprechend in eine Gesamtkonzeption des städtischen Kulturangebots einfügen.“