Nur in haushaltsüblichen Mengen werden bei Discountern und in Supermärkten bestimmte Lebensmittel abgegeben. Mit dem Hinweis, das sei ein Einkauf für die bedürftige Kulmbacher Tafel, hebt der Filialleiter von Aldi in Unterbrücklein am Mittwochvormittag diese Regel mit viel Verständnis auf. In Mengen von jeweils zehn landen Mehl, Zucker, Nudeln, Tomaten in der Dose, Shampoo, Duschgel und Spülmittel im Einkaufswagen. Noch etwas Schokolade, schließlich ist bald Ostern. Rund 100 Euro für einen guten Zweck. „Das sollten mehr Leute tun“, sagt eine Frau an der Kasse. Sie beschließt spontan, dass auch sie demnächst für die Tafel einkaufen wird.