Kulmbach Landrat und Krisenstabchef positiv getestet

Zwei Jahre lang sind Klaus Peter Söllner und Oliver Hempfling mit Erfolg dem Corona-Virus ausgewichen. Nun hat es beide doch noch erwischt.

Klaus Peter Söllner Foto:  

„Mehr als zwei Jahre lang habe ich mich tapfer gehalten, jetzt hat es mich auf der Zielgeraden noch erwischt.“ Der Kulmbacher Landrat Klaus Peter Söllner bestätigt im Gespräch mit unserer Zeitung: „Ich bin seit Samstag positiv getestet“. Der Landrat klingt deutlich verschnupft, betont aber, er habe ansonsten keine weiteren Symptome. „Wenn das jetzt die nächsten zwei Tage so bleibt, sieht es gut aus.“ Söllner hofft, am Ende der Woche wieder ins Amt gehen zu können. bis dahin gilt aber auch für ihn: Er muss zu Hause in Quarantäne bleiben. Das selbe Schicksal hat auch Krisenstabsleiter Oliver Hempfling getroffen. Auch er muss wegen eines positiven Testergebnisses vorerst pausieren.

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Als er am Freitag erst an der Beisetzung des langjährigen Kulmbacher dritten Bürgermeisters Bernd Titus und anschließend noch an der Veranstaltung zu den Markgrafenkirchen in der Melkendorfer Kirche teilgenommen hat, habe er noch nichts gemerkt. Am Abend habe er dann aber leichten Schüttelfrost bekommen. Am Samstag hätte er zuerst zu einer Ausstellung auf die Plassenburg gehen wollen und anschließend zum Frankenwaldtag in Helmbrechts, erzählt der Landrat. Sicherheitshalber habe er einen Schnelltest gemacht. „Das Ergebnis war unklar, ich habe mich entschieden, nicht zu den Terminen zu gehen. Christina Flauder hat mich auf der Burg vertreten, Roland Wolfrum beim Frankenwaldtag.“ Stattdessen ging Söllner zum PCR-Test. Das Ergebnis habe ihm am Samstagabend recht gegeben: Positiv. Umgehend habe er seine Kontaktpersonen informiert. „Die Nase ist zu, der Hals kratzt, aber ich hoffe, dass ich spätestens am Freitag wieder eingreifen kann.“ Die Fehltage Söllners während seiner mehr als 25-jährigen Amtszeit als Landrat kann man an einer Hand abzählen. Jetzt muss er wegen Corona eine Zwangspause einlegen.

Aus dem Landratsamt kommt die Mitteilung, dass Söllner keine offizielle Vertretung benötigt. Seine Amtsgeschäfte führt der Landrat von zu Hause aus weiter. Auch die Vertretungsregelung sowohl auf der politischen ebene als auch im sei geregelt