Sechs Tage nach dem verheerenden Brand auf einem stillgelegten Bauernhof mitten im alten Ortskern von Melkendorf bestätigt die Bayreuther Staatsanwaltschaft unserer Redaktion: Es gibt ein „Ermittlungsverfahren gegen unbekannt wegen des Verdachts der Brandstiftung. Damit verdichtet sich, was in Melkendorf schon seit dem vergangenen Wochenende Thema hinter vorgehaltener Hand ist. Im Ort hat man sich schon während der Löscharbeiten erstmals gefragt, wie es sein kann, dass in einer unbenutzten Scheune ein solcher Großbrand ausbrechen kann. Und dann hätte sich alles noch verfestigt, weil es, unbemerkt von den meisten, gleichzeitig noch ein zweites Feuer gegeben hätte. Deutlich kleiner als das, auf das sich die Blicke aller gerichtet hatten. Aber eben auch nicht weit entfernt von dem Ort des Infernos. Still und leise sei dieser zweite Brand ohne großen Aufwand mit Hilfe eines Feuerlöschers von der Feuerwehr erstickt worden, ist zu hören.
Kulmbach Ermittlungen wegen Brandstiftung nach Großbrand
Melitta Burger 04.04.2025 - 16:41 Uhr