Die versicherungspflichtige Beschäftigung ging im Landkreis Kulmbach gegenüber dem Vorquartal zurück. Zum Stichtag 31. März waren 28 904 Männer und Frauen beschäftigt, 97 Personen weniger als zuvor. Im Vergleich zum Vorjahresquartal hat die Beschäftigung mit einem Plus von 653 Arbeitnehmern aber deutlich zugelegt. Mit 262 Beschäftigten mehr gab es den stärksten Zuwachs im Verarbeitenden Gewerbe, überwiegend im Bereich der Metall-, Elektro- und Stahlindustrie. Das Gesundheitswesen legte um 113 Beschäftigte zu, der Bereich Immobilien, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen um 106. Der Bereich Heime und Sozialwesen hat mit 84 Personen die meisten Beschäftigten verloren. „Während die Arbeitslosigkeit im Versicherungsbereich rückläufig ist, steigt sie in den Jobcentern, bedingt durch ukrainische Geflüchtete, weiter an“, sagt Sebastian Peine, Chef der Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof. Aktuell sind im Agenturbezirk Bayreuth-Hof 2 695 geflüchtete Ukrainer im erwerbsfähigen Alter registriert. 1319 Personen sind arbeitslos und suchen nach einer Beschäftigung. Dies zeigt sich insbesondere auch im Vorjahresvergleich. Gegenüber September 2021 sind 77 Prozent mehr ausländische Arbeitslose zu verzeichnen.