Thorsten Gleisl hat alles selbst gemacht. Vom Ausräumen übers Verputzen, Streichen, Steckdosenverbauen bis hin zum Verlegen der Böden. Allein ein halbes Jahr lang habe er das Haus, das sechs Jahre leer stand, entmüllt. "Im Keller war der Müll einen halben Meter hoch", erzählt er. Parallel arbeitet Gleisl halbtags als Gas- und Wasserinstallateur. "Ohne dieses handwerkliche Knowhow wäre es viel zu teuer, ein solches Projekt anzugehen." In Zukunft wird er diesen Job wahrscheinlich an den Nagel hängen und sich voll auf die Pension konzentrieren. Damit hat er nämlich auch nach dem Umbau alle Hände voll zu tun. Arbeit gibt’s genug: die Zimmer, nachdem die Gäste abgereist sind, aufräumen, Betten beziehen, putzen, sich um die Reservierungen kümmern und, und, und.